Gleichgültigkeit erzwingen / PERSONAL

„Leben ist anstrengend.“ Ein Satz, den man oft aus meinem Mund hört. Mein Herz wiegt 23 Tonnen und ausatmen fällt mir manchmal so unglaublich schwer. An manchen Tagen schwerer als an anderen. Und es gibt Tage, an denen lache ich viel – obwohl es mir eigentlich gar nicht gut geht. Und ich weiß nichtmal, wieso es das nicht tut. Und dann denke ich daran, dass ich es mir womöglich einfach selbst schwer mache. Aber andererseits: ich kann nichts dagegen tun. Ich kann nicht anders, als alles kaputt zu denken. Als mich in eine Abwärtsspirale selbstmitleidiger und masochistischer Gedanken zu werfen, die darin mündet, dass ich der Meinung bin, ich würde nichts auf der Welt verdienen. Und dürfte nichts auf der Welt zu nah an mich ran lassen. Denn ich will nicht verletzlich werden. Irgendwann ersetzt werden. Irgendwann nichts mehr bedeuten. Und dann ist es das Beste, wenn man solche Gefühle erst gar nicht zulässt. Man erzwingt Gleichgültigkeit, bis einen gar nichts mehr berührt – berühren KANN. Und es wird so schwer für andere, an dich ran zu kommen. Es ist schwer, sich nach diesen etlichen Malen, die man verletzt wurde, einzugestehen, dass es immer wieder Menschen geben wird, für die es sich lohnt, die Mauer runter zu reißen. Eher noch: denen man einen Vorschlaghammer in die Hand drücken sollte, damit sie einem zeigen wie das geht. Denn man selbst hat das schon längst verlernt. Die Licht in dein Herz bringen, dich an der Hand nehmen, dich aus deinem Loch zerren und mit dir raus gehen. Dich anlachen und dich anschreien: „HER MIT DEM SCHÖNEN LEBEN!“








für mehr man selbst sein / PERSONAL

Vor kurzem sagte uns einer unserer Dozenten, der sich durch tonnenweise Texte von uns gekämpft hat, dass wir noch sehr ECHT schreiben können, dass wir unverdorben schreiben. Das hat mich glücklich und traurig zugleich gemacht. Weil ich nicht glaube, dass ich das noch kann – und weil ich das Schreiben eigentlich liebe. Aber ich habe mir viel zu wenig Zeit dafür genommen. Besonders hier auf meinem Blog. Ganz zu Beginn, vor über 7 (!) Jahren, ließ‘ ich euch an meinem Leben teilhaben. Ungefiltert und frei Schnauze. Aus dem Bauch heraus. Texte, gefüllt mit Leben. Und jetzt? Nenne ich mich selbst Modebloggerin, obwohl ich das nie sein wollte. Jedenfalls nicht so, wie man sich derzeit eine Modebloggerin vorstellt. Und traurigerweise verbinde ich damit mittlerweile eher Negatives.

Ich kann mich mit dieser Welt einfach nicht mehr identifizieren.

Das ging sogar so weit, dass ich mit dem Gedanken gespielt habe, ganz mit dem Bloggen aufzuhören. Aber EURE Kommentare auf Instagram und Twitter haben mir gezeigt, dass ich genau die richtigen Leser habe. Ich saß vor meinem Handy, habe mir durchgelesen, was euch zu dem Thema auf der Zunge lag und habe geweint wie ein Schlosshund. Ganz ehrliche, dicke Tränen, die ganz tief aus meinem Herzen kamen und geräuschvoll auf den Schreibtisch gefallen sind. Weil mir das Ganze hier am Herzen liegt, weil IHR mir am Herzen liegt. Und auch gerade, beim Tippen dieses Textes, muss ich mich zusammenreißen.

Die Blogosphäre vergiftet mich, sie verdirbt mich, so hart das auch klingt. Ich möchte keiner Welt mehr angehören, in der ein verschissener Matcha-Latte mehr Likes erhält, als Momente, in denen das Leben steckt. In der Beine nur schön sind, wenn sie dünner sind als mein Oberarm. In der das Frühstück nur toll ist, wenn es einem Kunstwerk gleicht. Und in der sogar Katzenfotos inszeniert werden. Und es ist paradox: obwohl man eigentlich weiß, dass kein Leben SO perfekt ist – sein kann – finden wir es gut und tippen zwei Mal auf unseren Touchscreen um Herzchen zu verteilen. Herzen für „Momente“, die wir sowieso sofort wieder vergessen. Und ich ertrage das einfach nicht mehr.

Das Bloggen ist aber ein so großer Teil von mir. Damit kann ich nicht einfach so aufhören. Das würde sich anfühlen, als würde ich mir einen Arm ausreißen. Deswegen möchte ich hier mehr Unperfektes mit euch teilen. Mehr aus dem Leben – weil das Leben eben unperfekt IST. Weil mein Leben aus mehr besteht als nur Mode und Schminke. Weil es aus nervigen Busfahrten, langen durchgetanzten Nächten, Augenringen die schon Augenringe haben, nervigen Hausarbeiten, Serienmarathons, langen Whatsapp-Konversationen bis 5 Uhr morgens, in der Bahn schminken weil man sein Zeitmanagement gerade so unter Kontrolle hat, tränenreichen Nächten, Frustessen, verlesenen Büchern mit etlichen Eselsohren, langweiligen Vorlesungen und einer unordentlichen Wohnung besteht. Jeder, der mich kennt, kann meine Fehler sehen und ich möchte auch hier auf meinem Blog ICH sein. Ich, mit allen Ecken und Kanten. Ich bin für Ungeschliffenes. FÜR MEHR MAN SELBST SEIN. Für mehr aus dem Bauch heraus.

Und ich hoffe, ihr kommt mit.








runter damit! / BEAUTY

Wow. Es ist gar nicht so einfach die Uni, den Nebenjob, ein Praktikum das ich nebenbei noch mache, meinen Haushalt, meine Lieblingsmenschen, Sport UND den Blog unter einen Hut zu bringen. Dann hatte ich auch noch Geburtstag, schmeiße nächste Woche eine Geburtstagsparty, dann habe ich im Hinterkopf immer noch die Hausarbeiten, die bald anstehen und Präsentationen für meine gefühlt 100 Module dieses Semester. Aber hey, das geht auch vorbei.

Heute habe ich euch einen Beitrag mitgebracht, mit dem ich eine Serie zur Gesichtsreinigung und -pflege einläute. Ich hatte auf meiner Geburtstagswunschliste Plegeprodukte von Avène und mir auch einige, wenn auch nicht exakt die auf der Liste, zugelegt. Ich teste derzeit außerdem auch andere Produkte, denn ich möchte etwas gegen Unreinheiten tun und auf mildere Pflege, die meine Haut so wenig wie möglich irritiert, umsteigen. Die Suche nach der Richtigen Pflege für die Gesichtshaut ist gar nicht einfach und eine große Hilfe war die liebe Stephie, die immer so gute Ratschläge gibt. Ihr Blog ist auch sehr lesenswert und sie kennt sich echt gut aus! :) Also schaut mal vorbei!

Den Anfang dieser kleinen Serie machen meine Abschminkprodukte. Dieses Mizellen-Reinigungswasser und der Augen Make-Up Entferner 2in1 von Garnier sind relativ neu im Sortiment. Ich habe sie allerdings schon vor einiger Zeit gekauft und habe sie somit schon ausgiebig getestet. Von dem Augen Make-Up Entferner bin ich restlos begeistert. Hartnäckige Mascara bekommt er nach kurzer Einweichzeit ohne großes Rubbeln problemlos runter – was eigentlich alle von mir bisher getesteten AMU-Entferner nicht geschafft haben :) Er brennt auch nicht in den Augen und die Konsistenz finde ich auch super, denn sie ist fast wie Wasser. Er hinterlässt außerdem keinen öligen Film, was mich bei Augen Make-Up Entfernern für wasserfeste Schminke leider immer sehr gestört hat! Das Mizellen-Wasser, so musste ich feststellen, brauche ich in meiner „neuen“ Reinigungs- und Pflegeroutine nicht, da mein schäumendes Reinigungsgel schon die meiste Arbeit tut und ich nicht beides verwenden muss. Ich musste mir das auch erst abgewöhnen, aber es ist eben besser, wenn man die Haut nicht doppelt irritiert. Allerdings bin ich auch nicht zu 100% damit warm geworden und würde es nur eingeschränkt empfehlen. Es hinterlässt bei mir leider ein etwas spannendes Gefühl auf der Haut und, sollte es mal in die Augen kommen, brennt es hin und wieder. Also werde ich es in Zukunft im Regal stehen lassen. (Hier geht es übrigens zu der Review zum Garnier Mizellen-Reinigungswasser von Stephie!). Für den Augen Make-Up Entferner gibt es von mir eine absolute Empfehlung und auch Stephie empfiehlt ihn weiter: klick! (Auch, wenn er mit 3,95€ relativ teuer ist im Vergleich zu anderen Produkten aus dieser Kategorie.)

Garnier Mizellen-Reingungswasser und Augen Make-Up Entferner 2in1 Waterproof – Meine Gesichtsreinigung Garnier Mizellen-Reingungswasser – Meine Gesichtsreinigung Garnier Augen Make-Up Entferner 2in1 Waterproof


Ich hoffe, euch hat diese Review gefallen und ich hoffe auch, dass ihr euch auf meine Gesichtsreinigung und -plege freut (die ich allerdings noch einige Tage testen werde! :)) Ich weiß, dass es in letzter Zeit ETWAS beautylastig hier auf dem Blog ist, aber derzeit ziehe ich morgens auch nur irgendwas aus dem Schrank und ziehe mich eher bequem als irgendwie auch nur annähernd so, als dass ich es auf dem Blog zeigen könnte :) Ich versuche aber dennoch, in den kommenden Tagen und Wochen wieder etwas mehr Fashion auf den Blog zu bringen!