Personal, plus minus geht so

plus minus geht so // KW 33

Ich wollte schon länger diese Kategorie einführen, musste mir aber immer wieder klar machen, dass mir in der Vergangenheit die Motivation und vor allen Dingen die Zeit gefehlt hat – deshalb habe ich es dann lieber gelassen. Jetzt blogge ich wieder viel mehr und habe mich quasi neu in das Bloggen verliebt – die Gelegenheit muss ich also jetzt beim Schopf packen. Also gibt es ab sofort jeden Montag einen Wochenrückblick. Und warum der Name „plus minus geht so“? Na, weil nicht immer alles rund läuft – sondern mal gut, mal schlecht, mal so lala.

Wochenrückblick KW 33 – plus minus geht so



NACHGEDACHT. „Wieso meckern Blogger eigentlich inflationär und ständig darüber, dass so wenig kommentiert wird, wenn sie selbst auch nicht kommentieren? Und warum binden manche Blogger ihre Social Media Kanäle nicht auf ihrem Blog ein – das ist doch total kontraproduktiv?“ #versteheichnicht #findedenfehler

MITGEMACHT. Diese Woche habe ich beim ersten Poetry Slam hier in München mitgemacht. Bald geht die Saison wieder so richtig los und ich möchte jede Gelegenheit mitnehmen, mich auf die Bühne zu stellen und viel viel viel mehr Schreiben. Auch wenn ich jedes Mal panische Angst habe und es auch jedes Mal eine neue Herausforderung ist: auf der Bühne gibt es nur meinen Text und mich, kein Richtig, kein Falsch.

KLARGEMACHT. Mir wurde diese Woche besonders klar, wie viel Selbstvertrauen mir der Umzug nach München gegeben hat. So ein Tapetenwechsel, eine neue Umgebung, neue Leute – mir war nicht bewusst, wie groß der Einfluss sein würde. Es ist faszinierend mitzubekommen, wie man sich durch so etwas verändert und weiterentwickelt. Ich bin froh, diesen Schritt gegangen zu sein.

AUSGEDACHT. Ich habe wieder ganz viele Ideen für Texte. Manchmal ist der Kopf so leer, dass man daran zweifelt, jemals wieder einen neuen Text schreiben zu können. Aber dann kommen alle Ideen auf einmal und ich muss mir zwischendrin immer ganz viele Notizen machen oder Sprachmemos aufnehmen, damit ich all diese Ideen nicht vergesse.

MITGEDACHT. Ich saß Anfang letzter Woche 3 geschlagene Stunden bei Fielmann und habe auf einen Sehtest gewartet – für mehr war 1,5 Stunden nach Ladenschluss keine Zeit mehr. Und es kommt mir vor, dass es JEDES MAL so ist, wenn ich bei Fielmann bin. Wie wäre es dann vielleicht mit Steckdosen, WLAN und einem Wasserspender?

FORTGEDACHT. Ich habe mich zu meiner besten Freundin nach Hamburg fortgedacht, da sie auch noch einen Ausflug an die Ostsee gemacht und so schöne Bilder gepostet hat. Ich kann es kaum erwarten, bis sie mich besucht oder ich sie besuche. (Noch 39 Tage!) VERMISSUNG!

HALT GEMACHT. Bei mir selbst.

NEU ENTFACHT. Kennt ihr diese Teile, die ihr euch kauft und die ihr auch richtig toll findet, die aber dann erstmal eine Weile im Schrank „reifen“ müssen, bevor die Liebe zu ihnen endgültig entfacht? So ging es mir diese Woche mit meinen adidas Stan Smiths* – und jetzt mag ich sie gar nicht mehr ausziehen.

GLÜCKLICH GEMACHT. Richtig happy hat es mich gemacht, dass meine Mitbewohnerin nach einem gemeinsamen feuchtfröhlichen Abend bzw. einer durchtanzten Nacht am nächsten „Morgen“ zu mir ins Bett gekrochen ist und einfach da weitergeschlafen hat.




#exploreMUC, Kultur, Travel

#exploreMUC – Museum Brandhorst

Museen in München gibt es viele und während ich mich in den letzten Jahre eher weniger aufraffen konnte, mal in die Darmstädter Museen reinzuschauen, so gibt mir der Umzug nach München die nötige Motivation, die hiesigen Kunstsammlungen zu entdecken. Bevor ich mich in die umfassende Recherche gestürzt habe, habe ich erstmal auf persönliche Empfehlungen vertraut – und mehr als ein Mal fiel der Name „Museum Brandhorst“. Also habe ich dem Rat meiner Freunde gefolgt und das Museum Brandhorst war das erste Museum, das ich mir hier in München angeschaut habe. Also habe ich mich aufs Radl gesetzt, so wie es sich hier in München gehört, und bin um die Ecke in die Maxvorstadt gefahren. Direkt an den Königsplatz grenzt eine Vielzahl an Museen an, wie beispielsweise auch das Lenbachhaus, das ich mir auch noch anschauen werde, und die drei Pinakotheken. Und der Königsplatz an sich ist auch wunderschön – also hat man auf dem Weg dorthin schon viel zu sehen!

Das Gebäude des Museum Brandhorst ist sehr weitläufig, mit hohen Decken und lichtdurchflutet. Über drei Stockwerke hinweg erstreckt sich eine Sammlung zeitgenössischer Kunst, vor der man gerne eine Weile verweilt. Noch bis zum 26. August ist die Ausstellung von Cy Twombly installiert, die mich sehr beeindruckt hat. Was danach kommt, kann man der Webseite leider nicht entnehmen, aber ich bin mir sicher, dass auch die darauffolge Ausstellung sehr sehenswert ist. Außerdem findet man ein bisschen Andy Warhol, Ed Ruscha oder Martin Kippenbergers, deren Werke sich perfekt in den Rest der Ausstellung einreihen.

Also solltet kommendes Wochenende nichts vor haben oder euren nächsten München-Trip planen, kann ich euch dieses Museum ans Herz legen. Besonders Sonntags, da an diesem Tag der Eintritt für jeden Besucher nur 1,00 Euro beträgt.


Eindrücke aus dem Museum Brandhorst in München

Das Museum Brandhorst auf einer Karte von München!

Adresse: Theresienstraße 35a, 80333 München
Öffnungszeiten: Täglich außer Montag von 10.00-18.00 Uhr
Donnerstag von 10.00-20.00 Uhr
Preise: Regulär 7,00 Euro
Stundenten 5,00 Euro
Sonntags 1,00 Euro
Minus: Man darf keine Fotos machen und nicht zu nah an die Kunstwerke heran treten. Regelmäßig geht deshalb ein Alarm los.
Informationen: Gibt’s hier!

#exploreMUC, Travel

#exploreMUC

Wie die meisten von euch mitbekommen haben, bin ich in das schöne München gezogen. Für mich eine aufregende Sache und dass das für mich nichts Selbstverständliches ist, habe ich hier schonmal erzählt. Deswegen bin ich überenthusiastisch und wandere durch meine neue Heimat mit offenen Augen, Ohren und mit noch offenerem Herzen. Ich will so viel wie möglich sehen, erleben, machen, kennenlernen – weil ich mich bewusst für diese wunderschöne Stadt entschieden habe. Ich habe auch beschlossen, so selten wie nur möglich nach Hause zu fahren. Einfach, um zu vermeiden, dass ich alles verpasse und im Anschluss an die Zeit, die ich hier verbracht haben werde, nichts erlebt zu haben. Und eigentlich fühlt sich auch München schon sehr nach Z u h a u s e an.

Ich hatte schon länger den Gedanken, euch mit auf meine „Reise“ zu nehmen – weswegen ich auch den Hashtag #lydiasagtGUDE ins Leben gerufen habe, unter dem ich euch auf Twitter & Instagram regelmäßig Updates aus meiner Zeit hier in München poste. Und da ich so viel von meiner Stadt kennenlerne und München auch ein beliebtes Reiseziel ist, habe ich mir überlegt, die Spots, die ich entdecke, vorzustellen – wie ein sich immer erweiterender Reiseführer mit persönlicher Note. Ein bisschen dazu inspiriert hat mich auch Laura, die regelmäßig Tipps aus ihrer Heimat Hamburg postet. So eine schöne Idee und viel persönlicher als jeder Reiseführer und jedes Reiseportal. Also nehme ich euch mit auf meine ganz eigene Reise und ihr könnt dabei auch noch gleich coole Spots für euren nächsten Städtetrip nach München sammeln und entdecken!

Und weil ich Internet mache, muss natürlich auch ein Hashtag her. Für dieses Projekt habe ich #exploreMUC ins Leben gerufen, unter dem auf Instagram noch nicht viel passiert – deshalb ist es an mir und auch an euch, diesen Hashtag mit Content zu füllen. Wenn ihr also Tipps habt, die ich unbedingt genauer unter die Lupe nehmen soll, dann nutzt diesen Hashtag – auch unter euren älteren Posts! Ich freue mich jedenfalls auf dieses Projekt, und wenn ihr oben auf dem Blog auf den München-Umriss klickt, bekommt ihr dann alle Beiträge aus dieser Kategorie angezeigt! Ich hoffe, ihr freut euch genauso sehr wie ich auf diese Posts!

Wir entdecken zusammen München!


„Das übliche treiben in dem Millionendorf, das gerne ne Weltstadt wäre.
Ich hab nichts Großes vor, ein paar Gläser leeren, während ich ein paar Stunden älter werde.“