Fashion, Personal

Das Gefühl von endlich angekommen… // #lydiasagtGUDE

Ich hatte mir die vier Monate, die seit meinem letzten Beitrag vergangen waren, organisierter, durchgeplanter, stressfreier vorgestellt. Doch die Realität sah anders aus: das Sommersemester hat sich – wie immer – etwas überschlagen, eine Abgabe hat die nächste gejagt und irgendwie musste neben all dem Stress, sowohl in der Uni als auch auf der Arbeit, ein Umzug geplant werden. Deadlines waren immer schneller da, als man gucken konnte und kaum hatte ich mir vorgenommen, Kisten zu packen, stand auch schon der Umzug an. Und jetzt? Jetzt steht alles, was ich hier in München nicht vermissen werde, in meinem Keller und ich bin mit meinen 7 Sachen 400km südwärts gezogen. Und während ich diese Zeilen tippe, fühlt sich das alles ein bisschen furchteinflößend und aufregend, aber schön und spannend an. Weil ich es durchgezogen habe. Und weil es mir gut damit geht.

Ich habe eine zauberhafte Mitbewohnerin, die mich und meine beiden Kater mit offenem Herzen bei sich aufgenommen hat, mit der ich stundenlang abends in der Küche sitze und quatsche. Sie ist mein persönlicher Reiseführer, sie kennt die besten und geheimsten Locations Münchens und ich habe in ihr einen ganz eigenen #InstagramHusband gefunden. Und alle haben sie gesagt, dass es unmöglich werden würde. In München, mit begrenztem Budget, ohne Unterstützung und auch noch mit zwei Stubentigern unter’m Arm ein Zuhause zu finden. Und ich hatte Angst davor, in einer neuen Stadt, die so groß ist, nicht alleine zurecht zu kommen. Und jetzt? Sehe ich mehr von meiner neuen Wahlheimat als bei jedem Städtetrip zuvor, den ich hier runter gemacht habe. Ich konnte mir außerdem nicht vorstellen, wie es sein würde, 5 Tage die Woche, 8 Stunden am Tag den Agentur-Alltag zu leben. Jetzt habe ich mich so sehr dran gewöhnt, dass ich mir schwer vorstellen kann, nächstes Jahr wieder in den Uni-Alltag zu stolpern und auch nur noch eine Hausarbeit zu schreiben.

Und solange dieses Gefühl gemischt aus großer (Vor)Freude, etwas Aufregung, einer großen Portion Spannung auf die Zukunft und auch ein bisschen Angst in mir vorherrscht, tanze ich über die Straßen Münchens, lasse mich treiben, lasse ich mich beim Instagram-Fotos schießen von meiner Mitbewohnerin zum Lachen bringen und erfreue mich einfach nur an der Tatsache, dass ich mal wieder ganz alleine geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe. Und weil eine so große Veränderung noch nicht genug ist, habe ich mir auch noch die Haare „kurz“ schneiden lassen.


Outfit: Hallo München!


„Das Gefühl von endlich angekommen,
Zügel selbst in die Hand genommen.
Nach langem Bangen an Land geschwommen,
endlich an Fahrt gewonnen.“

Fashion, Personal

Rucksackschickeria: die Qual der Wahl.

Grrr. Zum Glück ist mir nicht der gesamte Inhalt aus meinem Rucksack auf die Straße gefallen, als einer der beiden Gurte gerissen ist, sonst hätte wohl mein Laptop dran glauben müssen. Genau. Mein Rucksack ist im Eimer und ich brauche einen neuen. Aber wer sich schon mal intensiver mit der Suche nach einem neuen Wegbegleiter für den Rücken gemacht hat, der weiß: das ist alles andere als einfach. Oder ich bin einfach zu wählerisch.

Hier also die Ausgangssituation: der größte Teil meiner Garderobe und mindestens 80% aller Accessoires die ich besitze, sind SCHWARZ. Meine Winterjacke ist schwarz, meine Lederjacke ist schwarz, die meisten meiner restlichen Jacken sind schwarz, meine Seele ist schwarz, mein Laptop ist schwarz, mein Stifte-Etui ist schwarz, meine Make-Up Tasche für unterwegs ist schwarz, mein Portemonnaie ist schwarz und mein Kalender ist – Überraschung! – auch schwarz. Ihr merkt worauf ich hinaus will: mein wichtigstes Kriterium für den Kauf eines neuen Rucksacks ist, dass er SCHWARZ sein sollte (und stabil und geräumig natürlich!). Da denkt man sich ja eigentlich: „So schwer kann das ja gar nicht sein?! Solche Rucksäcke in SCHWARZ gibt es schließlich wie Sand am Meer!“ Aber falsch gedacht. Entweder ist der Rucksack zu teuer oder doch einen Ticken zu sportlich oder hat zu wenig Stauraum oder oder oder.

Vielleicht wisst ihr es ja besser und könnt mir bei der Entscheidung etwas helfen. Denn spätestens im neuen Jahr habe ich echt keine Lust mehr, meinen ganzen Uni-Kram in meine Handtaschen zu stopfen. Achja: und weil Weihnachten bei uns ausfällt, kann ich ihn mir auch nicht zu Weihnachten wünschen, also darf er eigentlich nicht zu teuer sein. (Und bitte kommt mir nicht mit den Rucksäcken von Herschel, denn die kann ich nicht mehr sehen!)



Nummer 01




eve & adis Backpack

Das ist mein absoluter Favorit. Entdeckt auf dem Stijl DesignMarkt in München und schockverliebt. Dann auf den Preis geguckt: 189€. Uff. Grundsätzlich ist der Preis gerechtfertigt, denn eve & adis arbeiten mit Baumwolle und Bio-Echtleder – und machen alles selbst, irgendwo in ihrer kleinen Wertkstatt zwischen den Alpen und dem Bodensee. Aber einfach mal so knapp 200€ aus dem Ärmel schütteln ist halt das andere. Und vielleicht ist er auch etwas zu groß und ich muss zu lange nach meinem Kram darin wühlen… Mh…


Nummer 02



Fjällräven Kanken

Schauen wir weiter: Modell Nummer 02 ist von Fjällräven und ich habe es schon ziemlich lange im Auge. Dabei handelt es sich aber nicht um das weit verbreitete kleine Modell dieses Rucksacks, sondern um die Ausführung, die auch für den Transport von Laptops geeignet ist. Problem hierbei ist natürlich, dass der Stil des Rucksacks sehr speziell ist und nicht unbedingt zu allem passen wird. Also ist das die klügste Wahl? Wohl eher nicht. Aber er ist sooo schön! Knapp 110€ sind aber auch nicht ohne, wenn man sich die schmalen Tragegurte anschaut… Argh.


Nummer 03




Sandqvist Vidar

Und last but not least Modell Nummer 03. Der Rucksack ist von SANDQVIST und gefällt mir auch sehr gut. Er ist eher klassisch, leicht sportlich, aber trotzdem ein ziemlicher Allrounder – so stilmäßig meine ich. Mir gefallen besonders seine Schlichtheit, die Lederdetails und die beiden Seitentaschen. Leider kostet das Modell auch knapp 180€. Aber anscheinend muss man so viel Geld für einen Rucksack ausgeben, wenn man Lydia heißt und so wählerisch ist, dass man unbedingt einen SCHWARZEN haben will. Ja, genau. Irgendwie habe ich mir das echt leichter vorgestellt…


Ich habe gefühlt das gesamte Internet durchforstet, aber wenn ihr der Meinung seid, da gibt es noch ein Modell, das NOCH besser passt, dann HER DAMIT! So langsam bin ich nämlich echt verzweifelt. Am besten kaufe ich mir einfach alle DREI Modelle und schaue dann einfach immer, welcher gerade am besten zu Jacke, Schal, Schuhen und Outfit passt…